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Vorsorgepflicht für Selbständige
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Bundessozialministerin von der Leyen will Vorsorgepflicht für SelbständigeBerlin (Redaktion/17.1.2012) -[…]
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GfK-Studie: Kaufkraft 2012 stagniert
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Konsumpotenzial in Deutschland stagniert 2012Nürnberg (Redaktion/6.1.2012) - Im Jahr 2012[…]
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| Interview: Ran an die Wurst |
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| Geschrieben von: Helmer Pardun |
| Sonntag, den 03. April 2011 um 18:00 Uhr |
Eine Gesprächsaufzeichnung mit Stellv. LIM Gerhard Walde zu den Hintergründen des 1. Lausitzer WurstwettbewerbsDresden/Miltitz (Redaktion/02.04.2011) - Unter dem Motto „Die Lausitz schmeckt“ fand in diesem Jahr im Rahmen der Messe WIR in Kamenz erstmalig der Lausitzer Qualitätswurstwettbewerb statt. Wir haben darüber berichtet. Er wurde von der Fleischerinnung Ostsachsen gemeinsam mit dem Sächsischen Landeskuratorium Ländlicher Raum e.V. (SLK), dem Christlich-Sozialen Bildungswerk Sachsen e.V. (CSB) und der Kamenzer Bildungsgesellschaft gGmbH (KaBi) durchgeführt und vom Kreisentwicklungsamt sowie dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Bautzen unterstützt. Initiatoren des Wettbewerbes waren Rudolf Minkwitz aus Kamenz, Obermeister der Fleischerinnung Ostsachsen, und Fleischermeister Gerhard Walde aus Räckelwitz, Stellv. Landesinnungsmeister des Sächsischen Fleischer-Innungs-Verbandes. Wir befragten Gerhard Walde nach der gelungenen Veranstaltung zu Hintergründen und Einzelheiten des Lausitzer Qualitätswurstwettbewerbes. Redaktion: Herr Walde, wie sind Sie mit Ihren Kollegen der Fleischerinnung Ostsachsen auf die Idee gekommen, einen Wettbewerb für das Fleischerhandwerk in der Region durchzuführen? Walde: Ausschlaggebend hierfür war unnsere Teilnahme als Juror an der Vogtländischen Wurstprüfung, bei der die regionalen Fleischerhandwerksbetriebe ihr Können jedes Jahr unter Beweis stellen. Die Veranstaltung hat sich mit der mittlerweile 14. Veranstaltung in Reihe als Ereignis im Vogtland erfolgreich etabliert. Hier konnten wir immer wieder von den überaus positiven Auswirkungen dieses gemeinsamen Treffens von Politik, Wirtschaft, Lebensmittelbehörden und dem Fleischerhansdwerk auf einer eher gesellchaftlichen Veranstaltungsebene für den guten Ruf und die Darstellung unseres Handwerks, aber auch den Verkaufserfolg nach den Veranstaltugen hören. Von den positiven Effekten eines derartigen Wettbewerbs sollen auch die Betriebe in der Lausitz profitieren. Deshalb habe ich meinen Kollegen von der Fleischerinnung Ostsachsen den Vorschlag unterbreitet, selbst einen solchen Wettbewerb zu organisieren. Dies ist jedoch nur gemeinsam mit Partnern und mit Unterstützung des Landratsamtes Bautzen möglich. Unsere Partner sind das Sächsische Landeskuratorium Ländlicher Raum, das Christlich-Soziale Bildungswerk Sachsen und die Kamenzer Bildungsgesellschaft. Wir freuen uns sehr darüber, dass sich Landrat Michael Harig bereit erklärt hat, die Schirmherrschaft über den Wettbewerb zu übernehmen. Redaktion: Welche Ziele verfolgen Sie mit der Durchführung des Wettbewerbs? Walde: Der Wettbewerb soll das Handwerk wieder mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Er ist darüber hinaus Bestandteil der Bemühungen zu einer professionelleren Vermarktung der Spezialitäten und Qualitätsprodukte der Fleischerhandwerksbetriebe in der Region. Bei dieser Aufgabe sehen wir Aufholbedarf. Denn die einzelnen Betriebe haben oft nicht die Möglichkeit, sich über ihren Standort hinaus wirkungsvoll zu präsentieren. Die Fleischerinnung kann hierbei Unterstützung bieten. So soll mit dem Wettbewerb den Betrieben eine Plattform geboten werden, um in der Region und darüber hinaus auf sich aufmerksam zu machen. Die Jury-Mitglieder, Prominente und Fachexperten, erfüllen dabei eine wichtige Multiplikatorfunktion. Die Fleischerinnung selbst hofft natürlich durch solche Aktionen neue Mitglieder zu gewinnen, damit die Interessen des Handwerks in Zukunft noch besser vertreten werden können. Es bietet sich außerdem die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und die Produkte der Kollegen kennen zu lernen. Aber auch für die Region bringt ein derartiger Wettbewerb einen Mehrwert, denn ein lebendiges Handwerk stiftet Identität. Letztlich ist es ein wichtiges Anliegen, sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen und aktiv für Nachwuchs zu werben. Redaktion: Ein erklärtes Ziel der Fleischerinnung ist demzufolge die Nachwuchsförderung. Welchen Beitrag kann der Wettbewerb dafür leisten? Walde: Mit dem Wettbewerb möchten wir als Innung auch das Interesse der Jugend für das Lebensmittelhandwerk wecken. Eine Voraussetzung dafür ist der öffentlichkeitswirksame Auftritt der Innung und ihrer Betriebe. Natürlich kann so eine Veranstaltung nur ein Baustein der Nachwuchswerbung sein. Von besonderer Bedeutung ist deshalb die Präsenz mit entsprechenden Angeboten auf den Ausbildungsbörsen und -messen in der Region. Der Lausitzer Qualitätswurstwettbewerb fand am Freitag, dem 25. März 2011 von 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr im Gebäude des Landratsamtes Bautzen in Kamenz im Großen Saal statt. Zuschauer waren herzlich willkommen und waren auch gekommen. Die Verleihung der Qualitätsprädikate wurde ab 17.00 Uhr im Beisein des Schirmherrn Landrat Michael Harig auf der Bühne in den Messehallen vorgenommen. Die prämierten Wurstspezialitäten konnten dann am Wochenende auf der Messe verkostet werden. Text: Redaktion/SLK Foto: Archiv |
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 10. April 2011 um 16:47 Uhr |












Eine Gesprächsaufzeichnung mit Stellv. LIM Gerhard Walde zu den Hintergründen des 1. Lausitzer Wurstwettbewerbs