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Änderungen 2011 - Energiesparlampen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Redaktion   
Donnerstag, den 03. Februar 2011 um 10:15 Uhr
Herkömmliche Glühbirnen werden nach dem Willen der EU-Mitgliedsstaaten bereits seit dem Jahr 2009 schrittweise aus dem Handel verbannt und durch Energiesparbirnen ersetzt.

Dresden/Brüssel (Redaktion/2.2.2011) - Seit 2009 sind klare 100-Watt-Glühlampen nicht mehr auf dem Markt, zum 1. September 2010 folgten Glühlampen mit mindestens 75 Watt.

Zum 1. September 2011 werden solche mit mindestens 60 Watt folgen. 2012 sollen dann die 25- und 40-Watt-Modelle folgen. Matte Glühbirnen sind wegen ihrer besonders hohen Ineffizienz bereits aus den Geschäften verschwunden.
Eine neue Kennzeichnungspflicht soll ab dem 1. September 2011 für mehr Durchblick im Lampendschungel sorgen. Auf den Verpackungen soll dann beispielsweise die Farbtemperatur vermerkt sein. Liegt die Farbtemperatur unter 3300 Grad Kelvin, leuchtet die Energiesparlampe in Warmweiß. Wenn es länger als eine Sekunde dauert, bis das Leuchtmittel 60 Prozent seines Lichtstroms abgibt, muss auch dies auf der Packung stehen.

Viele der Angaben sind allerdings nach wie vor schwer verständlich. Die deustchen Verbraucherzentralen plädieren daher für ein neutrales Siegel wie den „Blauen Engel“. Das Umweltbundesamt (UBA) hat erst kürzlich einen neuen Beleg für Gesundheitsgefahren durch entweichendes Quecksilber bei zerbrochenen Energiesparlampen veröffentlicht. Die Tests des UBA mit zerbrochenen Energiesparlampen
hatten ergeben, dass die Quecksilberwerte bis zu fünf Stunden lang zwanzig Mal höher sind als zulässig.

Verbraucher sollten deshalb beim Einkauf Energiesparlampen mit einer Kunststoffummantelung wählen. Keinesfalls dürfen Energiesparlampen im Hausmüll entsorgt werden – sie gehören in den Sondermüll. Hier sollte eine Rücknahmeverpflichtung des Handels eingeführt werden.

Quelle. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.   / Foto: Rita Köhler / pixelio.de
 

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