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SFIV/SMUL: Neue Media Aktion
SFIV/SMUL: Neue Media Aktion
2012 – SFIV und SMUL präsentieren Neue Media-Aktion für das[…]
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Created on: 31.1.12
RSS dsfh Journal | 31.1.12 -
BVL: Sicherer Einkauf per Mausklick
BVL: Sicherer Einkauf per Mausklick
BVL stellt Projekt zur Kontrolle des Internethandels mit Lebensmitteln vor[…]
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Vorsorgepflicht für Selbständige
Vorsorgepflicht für Selbständige
Bundessozialministerin von der Leyen will Vorsorgepflicht für SelbständigeBerlin (Redaktion/17.1.2012) -[…]
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Arbeit und Soziales: Änderungen 2012
Arbeit und Soziales: Änderungen 2012
Das ändert sich im neuen JahrBerlin (Redaktion/12.1.2012) - Übersicht über[…]
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GfK-Studie: Kaufkraft 2012 stagniert
GfK-Studie: Kaufkraft 2012 stagniert
Konsumpotenzial in Deutschland stagniert 2012Nürnberg (Redaktion/6.1.2012) - Im Jahr 2012[…]
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| Gehirn limitiert Internet unlimitiert Wissen |
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| Geschrieben von: Redaktion |
| Samstag, den 04. Februar 2012 um 23:33 Uhr |
Gehirn limitiert Datenboom im Internet - Grenzen der Verarbeitung zwingen zum Vergessen und Vereinfachen - Datenverarbeitung hat klare Grenzen und Internet auch VorteileFrankfurt (Redaktion/02.02.2012) - Nicht die Speicherkosten, sondern das Gehirn ist die Bremse für den globalen Datenboom im Internet. Das zeigen Forscher der Uni Frankfurt im "European Physical Journal". "Die gesamte Menge an öffentlich verfügbaren Informationen kann nicht schneller wachsen als unsere Fähigkeit, sie zu verarbeiten oder mit ihr umzugehen", erklärt Studienautor Claudius Gros zu den Ergebnissen der Arbeiten. Speicherkosten irrelevant - Die Forscher analysierten 600 Mio. vom Menschen produzierte, über die Suchmaschine Findfiles auffindbare Onlinedaten, untersuchten deren Speichergröße und prüften die Gesetzmäßigkeiten. "Man würde erwarten, das die Zunahme der Daten mit den Kosten des Speicherplatzes abfallen, was jedoch nicht der Fall ist. Eine deutlich wichtigere Rolle dürfte die beschränkte Fähigkeit des Gehirns sein, Informationen wahrzunehmen und zu verarbeiten", so der Physiker. Hohe Auflösung irritiert - Um das Gehirn als limitierenden Faktor zu verstehen, hilft ein Blick auf seine Arbeitsweise. Unser Denkorgan kann nur einen kleinen Teil der unzähligen Sinneseindrücke und Daten abspeichern, mit denen es täglich bombardiert wird. Dazu führt es ein logarithmisches Herunterskalieren durch. Dieses folgt dem sogenannten "Weber-Fechner-Gesetz": "Sieht man etwa einen Zehn-Minuten-Film, so speichert das Gehirn dabei nicht zehnmal mehr Informationen als bei einem Ein-Minuten-Film, sondern etwa doppelt so viel", erklärt Gros. Was für den Aspekt der Zeit zutrifft, gilt auch für die Auflösung, zeigt der Forscher am Video-Beispiel. "Je detailreicher und je länger ein Video ist, desto mehr muss das Gehirn reduzieren. Kurze, schlechtauflösende Videos werden somit prozentual gleich doppelt so gut wahrgenommen wie lange mit Hochauflösung." Bei weiterer technischer Steigerung der Kameraauflösung sei somit ein Trend zu einfachen Videos zu erwarten - wovon auch der Zeichentrick profitiert. In der Werbebranche habe man diese Erkenntnis bereits perfektioniert, so Gros. Auslagerung statt Verdummung - Nicht das Internet überfüttert - online - das Gehirn. Das Gehirn bedient sich neuer Quellen, um die eigenen Begrenzungen, z. B. im Kurzzeitgedächtnis - offline - langfristig "anzufüttern". Neu ist das nicht. Aber immer wieder interessant. Die "Magische Nummer Sieben" ist als "Millersche Zahl" schon seit dem diesbezüglich von George A Miller im Jahre 1955 verfasste Artikel "The Magical Number Seven, Plus or Minus Two: Some Limits on Our Capacity for Processing Information" ("Die magische Zahl Sieben, Plus oder Minus Zwei: Einige Begrenzungen in unserer Fähigkeit Informationen zu verarbeiten") einer der meistzitierten Quellen im Bereich der Psychologie => das Original als PDF. Die Millersche Zahl (engl. The Magical Number Seven, Plus or Minus Two) bezeichnet die von George A. Miller festgestellte Tatsache, dass ein Mensch gleichzeitig nur 7±2 Informationseinheiten (Chunks) im Kurzzeitgedächtnis präsent halten kann. Die Größe des Kurzzeitgedächtnisses ist genetisch determiniert und kann auch durch "Training" nicht gesteigert werden. Schon John Locke, englischer Philosoph und Vordenker der Aufklärung, entdeckte vor über dreihundert Jahren das sogenannte seven phenomenon, als er das Auffassungsvermögen eines Erwachsenen untersuchte. Er stellte fest, dass Testpersonen, die eine größere Anzahl von Gegenständen einen kurzen Augenblick lang sehen und sich anschließend an diese erinnern müssen, bei bis zu sieben Objekten eine Trefferquote von fast hundert Prozent haben. Bei mehr als sieben Gegenständen kommt es zu einem schlagartigen Abfall der Quote. Wir sind so in der Lage, nach nur einmaligem kurzen Sehen bis zu sieben Chunks kurze Zeit später zu wiederholen, aber nur äußerst selten mehr. Die durchschnittliche Kapazität beträgt 6-7 Chunks. Ein Kurzzeitgedächtnis von 8 Chunks wäre bereits überdurchschnittlich. Während also die gesamte Datenmenge im Web und damit auch das abgespeicherte Wissen weiterhin rasant anwächst - vor allem durch maschinell erzeugte Daten - stagniert die menschliche Verarbeitungskapazität. "Die Folge ist, dass wir immer mehr Daten auslagern. Was früher in Büchern geschah, passiert heute im Internet, wo man Informationen abspeichert oder sucht, statt sie sich zu merken." Eine Entwicklung, die Kritiker als Verdummung sehen und die Rückbesinnung auf Intuition und Kreativität dagegen fordern. Für Gros ist es eine "verbesserte Fähigkeit des Offline-Abspeicherns", mithin eine erweiterte, digitale Form der geforderten Intuition und Kreativität. Quelle: pressetext / Foto: Flickr/Schäfer |
| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 04. Februar 2012 um 23:51 Uhr |












Gehirn limitiert Datenboom im Internet - Grenzen der Verarbeitung zwingen zum Vergessen und Vereinfachen - Datenverarbeitung hat klare Grenzen und Internet auch Vorteile