SFIV-Suchen

SFIV Ansprechpartner

Fleischer Handwerk

SFIV Diskussion

Neue Perspektive
Fleischerfachgeschäft als
Dienstleistungs-Zentrum?

Bericht Kurzfassung
Bericht Langfassung

Marktplatz Suche



SFIV 20 Jahre Verband

Fernsehwerbung



DFV Fernsehwerbespot 2011
(Klick)

Aktuell Newsletter

SFIV Twitter Treff

Die Angst isst mit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Redaktion   
Mittwoch, den 01. Februar 2012 um 14:10 Uhr
Umfrage: Furcht vor Schadstoffen, chemischen Zusätzen und genetechnischen Veränderungen

Baierbrunn (Redaktion/1.2.2012) - Die Deutschen fürchten in Lebensmitteln vor allem externe Schadstoffe. Die Angst vor gentechnischen Veränderungen und chemischen Zusätzen ist gestiegen.


Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau" durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.956 Personen ab 14 Jahren, darunter 953 Männer und 1.003 Frauen hat einige tiefere Einblicke in das Lebensmittelvertrauen der Deutschen gebracht.

Da kann der Salat noch so knackig und das Rindersteak noch so saftig sein - vielen Menschen ist der Genuss ihrer Mahlzeiten nicht mehr ganz geheuer.

Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau" herausfand, fürchten die Deutschen vor allem externe Schadstoffe wie Umweltgifte, Düngemittelrückstände oder Pflanzenschutzmittel in ihrem Essen (54,0 %). Nahezu ebenso groß ist die Angst der Bundesbürger vor Antibiotika oder Hormonen in Lebensmitteln (53,8 %), vor krebserregenden Stoffen (52,5 %), gentechnischen Veränderungen (50,7 %) und Krankheitserregern wie Salmonellen, Colibakterien oder EHEC (50,5 %).

Dabei ist die Angst der Frauen vor den Gesundheitsgefahren noch einmal erheblich größer als bei den befragten Männern (externe Schadstoffe: +9,0 Prozentpunkte; Antibiotika, Hormone: +12,3 Prozentpunkte; gentechnische Veränderungen: +9,9 Prozentpunkte, chemische Zusätze: +11,8 Prozentpunkte). Jeder siebte Mann sagt sogar (14,4 %), er fürchte keinerlei Gesundheitsgefahren in seinen Speisen, bei den Frauen is(s)t hingegen nur jede Zwölfte (8,3 %) völlig bedenkenlos.

Die Umfrage ergab auch, dass in den vergangenen Jahren die Furcht vor gentechnischen Veränderungen (2007: 44,6 %; 2011: 50,7 %) und vor allem vor chemischen Zusätzen wie Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffen (2007: 37,0 %; 2011: 46,9 %) deutlich angestiegen ist. Gesunken ist hingegen die Angst vor Gammelfleisch (2007: 60,9 %; 2011: 49,2 %) und auch vor Tierseuchen wie BSE, Vogelgrippe oder Schweinepest (2007: 46,4 %; 2011: 35,0 %).

Quelle: Apotheken Umschau
 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren