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SFIV 20 Jahre Verband

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SFIV/SMUL: Neue Media Aktion
SFIV/SMUL: Neue Media Aktion
2012 – SFIV und SMUL präsentieren Neue Media-Aktion für das[…]
Source: RSS dsfh Journal
Created on: 31.1.12
RSS dsfh Journal | 31.1.12 -
BVL: Sicherer Einkauf per Mausklick
BVL: Sicherer Einkauf per Mausklick
BVL stellt Projekt zur Kontrolle des Internethandels mit Lebensmitteln vor[…]
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Created on: 31.1.12
RSS dsfh Journal | 31.1.12 -
Vorsorgepflicht für Selbständige
Vorsorgepflicht für Selbständige
Bundessozialministerin von der Leyen will Vorsorgepflicht für SelbständigeBerlin (Redaktion/17.1.2012) -[…]
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Arbeit und Soziales: Änderungen 2012
Arbeit und Soziales: Änderungen 2012
Das ändert sich im neuen JahrBerlin (Redaktion/12.1.2012) - Übersicht über[…]
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GfK-Studie: Kaufkraft 2012 stagniert
GfK-Studie: Kaufkraft 2012 stagniert
Konsumpotenzial in Deutschland stagniert 2012Nürnberg (Redaktion/6.1.2012) - Im Jahr 2012[…]
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RSS dsfh Journal | 31.1.12
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| SFIV - Nachwuchskräftegewinnung und Fachkräftesicherung |
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| Geschrieben von: Helmer Pardun |
| Dienstag, den 22. November 2011 um 06:47 Uhr |
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Dresden (Helmer Pardun/22.11.2011) - Weil der Fachkräftemangel und der Mangel an geeigneten Lehrstellenbewerbern bei allen Kollegen im Fleischerhandwerk, wenn auch noch unterschiedlich stark, seit geraumer Zeit bereits erhebliche Aufmerksamkeit finden, hat der SFIV eine Initiative für mehr Lehrlinge und Fachkräfte in Sachsen in die Wege geleitet. Dazu fand nach Vorgesprächen mit Ministerien, Ämtern, Agenturen und Behörden als einer der weiteren Arbeitsschritte Anfang November 2011 eine Fragebogen- und Telefonaktion unter Kollegenbetrieben statt als „Erhebung zum Nachwuchskräftemangel und Mangel an Fachpersonal im Fleischerhandwerk in Sachsen“. Mit Stand vom 21.11.2011 sind bisher insgesamt 34 Rückmeldungen eingegangen, die eindeutig ein Bild zeigen, dass diese Initiative von den Mitgliedsbetrieben angenommen und der Bedarf an Nachwuchskräften und Fachpersonal in Zukunft groß sein wird. „Übersichtsartikel zur Situation am Ausbildungs- und Fachkräftemarkt - Schwerpunkt Fleischerhandwerk“ - Allgemeine Berichte zu Trends und Entwicklungen haben wir beim Verband in dem Maße bereits zur Verfügung, um jetzt einen allgemeinen Situationsbericht veröffentlichen zu können. Diesen möchten wir hiermit auf Basis der uns vorliegenden Unterlagen als „Übersichtsartikel zur Situation am Ausbildungs- und Fachkräftemarkt - Schwerpunkt Fleischerhandwerk“ vorlegen. Dies ist der Kurzbericht zum Stand der Dinge derzeit. Unser Gesamtbericht einschließlich aller verwendeten Themenquellen steht in unserem Journal Das Sächsische FleischerHandwerk => hier. Grundlage des gesamten Berichtes sind – neben den SFIV Unterlagen (Punkt 6) – folgende Berichte (alle Quellen und Links am Schluss des Berichtes)
A. Aus Sicht der Jugendlichen und Berufsanwärter
B. aus Sicht der Unternehmen und des Fachkräftemarktes
C. aus Sicht des Sächsischen Fleischerhandwerks und der Fleischverarbeitung Für die unterschiedlichen Argumentationen in Zusammenarbeit mit oder auch gegenüber interessierten Gesprächs- und Kooperationspartnern ist eine fundierte Informationsgestaltung immer von Vorteil, die zeigt, dass es sich hier um ein langfristiges Problem mit beträchtlichen Konsequenzen handelt, dem schon jetzt auch kurzfristig, mit aktuellen Maßnahmen zu begegnen ist. SFIV Initiative - „Mehr Lehrlinge und Fachkräfte in Sachsen“ - Genereller Hintergrund der Rahmenbedingungen der Ernährungswirtschaft – Handlungsempfehlungen um neue Wege zu gehen – Auszüge aus eigenen Berichten und dem SMUL Abschlussbericht Branchenstudie Ernährungswirtschaft Die Ernährungswirtschaft in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Die weltweit gestiegene Nachfrage nach Nahrungsmitteln und Veredelungsprodukten, wie Milch und Fleisch, eingeleitet durch das starke Bevölkerungswachstum und höhere Einkommen in den sog. Schwellenländern, führen zu erhöhten Rohstoffkosten. Ein weiterer Preistreiber auf den Rohstoffmärkten sind Kapitalanlagen von Finanzinvestoren sowie die zunehmende Produktion von Bio-Energieträgern, die in direkter Konkurrenz zu Nahrungsmitteln stehen. Aber auch generell höhere Kosten für Energie, Transport und Verpackung schlugen bei den weiterverarbeitenden Betrieben der Ernährungsindustrie durch und konnten nur teilweise an den Handel und die Verbraucher weitergegeben werden. Die anhaltenden Konzentrationsprozesse entlang der Wertschöpfungskette sowie die weiterhin starke Konzentration des Einzelhandels bzw. Marktmacht der Discounter stellt die Ernährungswirtschaft ebenfalls vor große Herausforderungen. Im Jahr 2009 vereinten die fünf größten Lebensmitteleinzelhändler rund 75% der Umsätze auf sich und rund 40% des Marktes werden durch Discounter bestimmt. Diese Entwicklung wird durch die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise und die damit verbundene Preissensibilität der Verbraucher noch beschleunigt. Zwar ist die Ernährungswirtschaft insgesamt weniger starken Konjunkturschwankungen unterworfen als andere Branchen, muss sich aber dennoch den veränderten Rahmenbedingungen anpassen. Die wirtschaftliche Entwicklung der Ernährungswirtschaft in Sachsen hat seit der deutschen Wiedervereinigung eine bemerkenswerte Entwicklung genommen. So konnte der erwirtschaftete Umsatz seit 1992 mehr als verdoppelt werden. Mit einem Anteil von 13% am Gesamtumsatz des verarbeitenden Gewerbes, zählt die sächsische Ernährungswirtschaft zu den stärksten Wirtschaftszweigen im Freistaat. Neben großen Erfolgen weist die sächsische Ernährungswirtschaft aber auch Defizite auf. Beispielsweise erreicht ihre Exportquote derzeit lediglich 7,6% (Deutschland ca. 17%). Sächsische Betriebe haben zudem im Durchschnitt weniger Mitarbeiter und erwirtschaften geringere Umsätze. In jüngerer Zeit kommt ein zunehmend merkbarer Mangel an Fachkräften und Berufsanfängern hinzu. Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (http://www.kompetenzzentrum-fachkraeftesicherung.de/) ist eine Einrichtung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zur gezielten Information und Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen. Es wurde im Frühsommer 2011 als zentrale Anlaufstelle für Unternehmen eingerichtet, um diese im Wettbewerb um begehrte Fachkräfte zu unterstützen. Seine Empfehlungen für eine frühe Positionierung des Mittelstands bei der Suche nach Fachkräftenachwuchs sind eindeutig. Dass uns aus den einen oder anderen Gründen im sächsischen Fleischerhandwerk bereits jetzt der Fachkräftemangel und der Mangel an geeigneten Lehrstellenbewerbern Sorgen macht, dürfte auch unter den Kollegen im sächsischen Ernährungshandwerk mittlerweile unbestritten sein. „Mit der zunehmenden Konkurrenz um die Jugendlichen wird es für die Lebensmittelhandwerke immer schwerer, die verfügbaren Ausbildungsplätze besetzen zu können“ heißt es im Frühjahrsbericht des ZDH zur "Fachkräftesicherung im Handwerk". Auf dem Arbeitsmarkt zur Besetzung offener Arbeitsplatzangebote sieht es für das Fleischerhandwerk nicht besser aus. Wir müssen von Seiten des SFIV davon ausgehen, das genau diese Problematik von Bewerbermangel für Ausbildungs- und Facharbeitsplätze im Laufe der kommenden Zeit fast alle Kollegenbetriebe verstärkt treffen wird, ausgenommen vielleicht diejenigen Betriebe, die in den nächsten zwei bis drei Jahre schließen wollen. Wie stark diese Betroffenheit schon ist oder sein wird, das wurde in einem ersten Schritt Anfang November per Fragebogen und Telefonaktion erhoben, deren Antworten schon jetzt erkennen lassen, dass diese Initiative von den Mitgliedsbetrieben angenommen und der Bedarf an Nachwuchskräften und Fachpersonal in Zukunft groß sein wird. Die bisher 45 Rückantworten kommen aus Betrieben aller Größenordnungen. Wir geben die einzelnen Nennungen hier ohne Kommentar oder Anmerkungen zur Kenntnis, um zunächst einen allgemeinen Überblick zu verschaffen. Die Antworten auf die einzelnen Fragen (Stand 25.11.2011) verteilen sich wie folgt.
Ein geplantes Angebot von knapp 60 Ausbildungsplätzen und ein Fachkräftebedarf von fast 50 Personen in der kommenden Zeit allein im sächsischen Fleischerhandwerk lassen die SFIV Initiative auch aus den eigenen Reihen der Mitglieder in Sachsen mehr als gerechtfertigt erscheinen, lassen sie darüber hinaus sogar als ausgesprochen notwendig erkennen. Das ermuntert auch zu den weiteren Schritten im Gesamtvorhaben. Der Berufsbildungsausschuss unseres Verbandes hat bereits noch vor der FleiFood 2011 und mit Zustimmung des Präsidiums ein Projekt begonnen, das sich auf drei Ebenen mit diesem Thema beschäftigt. Wir wollen, angefangen bei sächsischen Ministerien(Landwirtschaft, Wirtschaft, Arbeit und Soziales) , über den Europäischen Sozialfond bis hin zu Arbeitsagenturen und möglichen weiteren Kooperationspartnern in den Regionen durch deren Unterstützung und mit deren verschiedenen Fördermöglichkeiten folgende Ziele erreichen
Für alle unsere Vorhaben müssen wir dazu auch weiterhin wissen, welche Personalplanung unsere Betriebe in den kommenden Jahren vor sich haben, d. h. welche Ausbildungs- bzw. Arbeitsplätze zu besetzen sind. Sollten sich die Hinweise auf offene Stellen noch verdichten, stehen als Direktmaßnahmen u. a. der Einbau einer eigenen Jobbörse in die Homepage sfivsachsen.de und die gezielte Beanspruchung der Lehrstellenbörsen der einzelnen Kammern in den Kammerbezirken an QUELLEN UND LINKS 1) Shell Jugendstudie 2) Berufsbildungsbericht 3) Fachkräftesicherung im Handwerk - Ergebnisse einer Umfrage bei Handwerksunternehmen im 1. Quartal 2011 - ZDH Berlin, Mai 2011 Abteilung Wirtschafts- und Umweltpolitik 4) Fleischerhandwerk - Auszüge aus dem Geschäftsbericht 2010/2011 5) Branchenbericht 2010 SMUL Sachsen 6) Initiative SFIV: „Mehr Lehrlinge und Fachkräfte in Sachsen“ - SFIV - Initiative Lehrstellenbesetzung und Fachkräftesicherung im Sächsischen Fleischerhandwerk Dies ist der Kurzbericht zum Stand der Dinge derzeit. Unser Gesamtbericht einschließlich aller verwendeten Themenquellen steht in unserem Journal Das Sächsische FleischerHandwerk => hier. |
| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 03. Dezember 2011 um 16:49 Uhr |












SFIV Inititiative Nachwuchskräftegewinnung und Fachkräftesicherung - Übersichtsartikel zur Situation am Ausbildungs- und Fachkräftemarkt - Schwerpunkt Fleischerhandwerk - Kurzbericht


